28.01.2017, von Amelie Möbus

Bombenfund am Strebkamp

Damit die 250 kg schwere Fliegerbombe in Oldentrup sicherer entschärft werden konnte, hat der Ortsverband Bielefeld die Feuwehr bei den Vorbereitungen unterstützt.

20 Helfer waren im Einsatz. Foto: Amelie Möbus

Ein besonders großes Gefahrenpotential stellte bei der Entschärfung die Nähe zum Sauerstoffwerk Friedrichshafen dar. Während alle Anwohner evakuiert werden und Zuflucht in der Unterkunft des Technischen Hilfswerks finden konnten, musste das Abfüllwerk vor einer möglichen Druckwelle geschützt werden.

Um diesen Schutz herzustellen, wurden am Freitag um 12 Uhr die Einsatzkräfte des Bielefelder Ortsverbandes alarmiert und zum Fundort der Bombe gerufen. Hier galt es aus Containern und mit Sand gefüllten Bigpacks eine Barriere zu bauen.

20 Helfer aus allen Gruppen des Ortsverbandes waren bis in die Nacht im Einsatz. Erst mussten 80 Kubikmeter Sand angeliefert und abgeladen werden. Im Verlauf des Nachmittags wurden auch vier Container herantransportiert und in eine Lücke zwischen den Häusern am Fundort der Bombe gestellt, um die Durchfahrt zum Sauerstoffwerk zu blockieren.

Mit dem Kran wurden die Container in einer T-Form aufeinander gestellt und mit den Sandsäcken verstärkt.


  • 20 Helfer waren im Einsatz. Foto: Amelie Möbus

  • Die Anlieferung von vier Containern und 80 Bigpacks musste organisiert werden. Foto: Amelie Möbus

  • 80 Kubikmeter Sand wurden herantransportiert. Foto: Amelie Möbus

  • Der Kran brachte die Container in Position. Foto: Amelie Möbus

  • Aufgabe war es eine Drucksperre zu bauen. Foto: Amelie Möbus

  • Bis in die Nacht arbeiteten die Einsatzkräfte. Foto: Amelie Möbus

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