Bielefeld, 25.09.2016, von Amelie Möbus

"Sie lassen sofort die Ente zu Wasser!"

Nicht nur der deutsche Humorist Loriot wusste um die große Bedeutung von Badeenten. In Bielefeld gibt es jedes Jahr das Entenrennen, bei dem tausende von kleinen, gelben Kunststoffenten die Hauptrolle spielen.

Tausende kleiner, gelber Plastikenten wurden heute im Johannisbach zu Wasser gelassen. - Foto: Jens Klostermeier

Der THW Ortsverband Bielefeld hat auch dieses Jahr die ortsansässigen Lions Clubs und die Bielefelder Förderschulen tatkräftig beim Entenrennen unterstützt. Acht Helfer aus der Jugendgruppe waren mit zwei erwachsenen Helfern, dem Kran mit Anhänger und dem Mannschaftstransportwagen vor Ort, um der Veranstaltung zu einem reibungslosen Ablauf zu verhelfen.

Tausende kleiner Plastikenten wurden heute im Johannisbach zu Wasser gelassen und schwammen auf einer Strecke von 800 Metern um die Wette. Der Erlös der Benefizveranstaltung, der aus den Startgeldern und von Sponsoren getragen wird, kommt den Bielefelder Förderschulen zugute.

Zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Gellershagen waren die THW Einsatzkräfte von zentraler Bedeutung für das Entenrennen: es galt nicht nur die gesamte Veranstaltung mit Strom zu versorgen und das Ziel aufzubauen, sondern auch an einer besonders schwierigen Stelle das Vorankommen der Enten zu garantieren. Mit einem geschickt verlegten Schlauch verhinderten die Helfer in einer Kurve, dass die Ente sich im Gestrüpp hätten verfangen und hängen bleiben können.

Besonders der THW Jugend gilt im Zuge dieser Veranstaltung besonderer Dank. Die jungen Helfer haben vollen Einsatz gezeigt und maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen.

 

 


  • Tausende kleiner, gelber Plastikenten wurden heute im Johannisbach zu Wasser gelassen. - Foto: Jens Klostermeier

  • Das Ziel wurde von den Helfern aufgebaut. - Foto: Jens Klostermeier

  • Auf einer Strecke von 800 Metern schwammen die Enten um die Wette. - Foto: Jens Klostermeier

  • Flagge zeigen. Die Helfer hatten den Kran mit Anhänger und den MTW mit zu der Veranstaltung gebracht. - Foto: Jens Klostermeier

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