Krantraverse für Beleuchtung

Scheinwerfertraverse für den Kran

Installation der Scheinwerfer...
... an der Krantraverse.
Die Scheinwerfertraverse im Einsatz bei einem Brandeinsatz in der Bielefelder Innenstadt.

Die STAN (Stärke und Ausstattungsnachweisung) sieht Beleuchtungsequipment für die Bergungsgruppen vor. Dies sind in der Regel Scheinwerfer, die auf Stativen montiert aufgestellt werden. Die schattenfreie Ausleuchtung eines Einsatzgebietes oder eines Tatortes ist damit in der Regel nicht ohne weiteres möglich. Hier schafft der Einsatz des Autokranes der Fachgruppe Brückenbau Abhilfe.

Mittels einer Traverse können an seinem Ausleger drei HQI Scheinwerfer sowie acht Seto Leuchtstoffscheinwerfer befestigt werden. Dies führt zu einem Lichtstrom von 446 000 Lumen. Der große Vorteil dieser Beleuchtungsweise ist die nahezu schattenfreie Ausleuchtung senkrecht von oben, was insbesondere für Spurensicherungsarbeiten oder die Beleuchtung von Brandeinsätzen ein großer Gewinn ist. Zudem stehen keine Stative mit entsprechenden Abspannseilen und einem Zuleitungskabel als Stolperfallen im Einsatzgebiet herum. Auch die schnelle Anpassung der Beleuchtungsrichtung ist somit ebenfalls kein Problem. In zahlreichen Einsätzen griffen Feuerwehr und (Kriminal-)Polizei bereits auf diese wertvolle Unterstützung zurück.

Der Strom für die Scheinwerfer an der Krantraverse wird von einem 8kVA Notstromaggregat geliefert. Es wird zusammen mit den benötigten Teilen für den Aufbau in einem Anhänger transportiert, der in der Regel vom Zugtrupp MTW zur Einsatzstelle transportiert wird. Ist die Einsatzstelle erst einmal durch Bordmittel des GKW 1 gesichert und mit der Bordbeleuchtung notdürftig erhellt, beginnen unsere Bergungsgruppen mit dem Zusammenbau der Krantraverse und der Verkabelung. Vom Eintreffen bis zur fertigen Positionierung der voll eingerichteten Traversenbeleuchtung benötigen vier bis fünf Helfer etwa 10 Minuten.