Die Ausbildung bestand aus mehreren Theorieeinheiten, die an Abenden online stattfanden, sowie drei praktischen Ausbildungsdiensten an Samstagen. Jeder dieser Praxistage war einem spezifischen Thema gewidmet: chemischen, biologischen sowie radiologischen und nuklearen Gefahren.
Während der Ausbildung lernten die Einsatzkräfte nicht nur die spezifischen Gefahren und deren Auswirkungen kennen, sondern auch die Kennzeichnung gefährlicher Stoffe sowie den Umgang mit Messgeräten. Dazu gehörten unter anderem Gaswarnmessgeräte zur Erkennung gefährlicher Gase und Geräte zur Messung radioaktiver Strahlung. Zudem wurden die Helfer intensiv im sicheren An- und Ablegen von Schutzanzügen sowie in der Dekontamination von Einsatzkräften mittels einer sogenannten Not-Dekon geschult.
Die Schulung in CBRN-Gefahren ist für die ehrenamtlichen THW-Einsatzkräfte von großer Bedeutung. Im Ernstfall können chemische, biologische oder radioaktive Gefahren eine immense Bedrohung darstellen – sei es durch Unfälle in der Industrie, bei Transportunfällen oder durch andere unvorhersehbare Ereignisse. Dank der Ausbildung sind die Helfer nun besser darauf vorbereitet, Gefahren zu erkennen, Schutzmaßnahmen zu ergreifen und Einsatzkräfte sowie die Bevölkerung zu schützen.
Ein besonderer Dank gilt dem THW OV Detmold, der die praktische Ausbildung ausrichtete, für die hervorragende Organisation sowie den Ausbildern, die mit großem Engagement und Fachwissen für eine lehrreiche und praxisnahe Schulung sorgten.